Immer wenn der Glaube als das Böse dargestellt wird…

…muss ich an mein Name ist Khan denken.

Leider ist es ja wieder soweit, dass nur weil es ein paar verrückte gläubige gibt, die meinen im Namen Gottes töten zu müssen, andere des selben Glauben leiden müssen.

In “Mein Name ist Khan” geht es um den autistischen Rizvan Khan (Shahrukh Khan). Der Film beginnt mit der Jugend von Rizvan und welche Fähigkeiten/Gaben er als Autist hat. Schon früh im Film geht es um die Konflikte gegenüber Glaubensrichtungen. Rizvans Heimat Indien herscht noch die Bariere zwischen Hindus und Muslimen. Rizvan selbst ist Muslim und bekommt in der Jugend schon die bis Heute andauernden Konflikte zwischen Muslime und Hindus mit. Nach dem Tod seiner Mutter zieht Rizvan zu seinem Bruder nach Amerika. Hier lernt er die hinduistische Mandira (Kajol) kennen. Mandira ist alleinerziehende Mutter die kein Problem mit dem Autismus von Rizvan hat. Die beiden heiraten später und die drei ziehen zusammen in ein 30.000 Seelen Ort. Alles ist bis dahin gut nur dann kam der 11. September und alles änderte sich. Muslime sind in dieser Zeit nicht gern gesehen. Als Mandiras Sohn ermordet wird, weil Rizvan Muslim ist, wird er von Mandira rausgeworfen. In dem Streit fragt Rizvan wann er denn wieder kommen darf. Mandira sagt darauf erzähl den Einwohner, oder Amerika das wir keine Teroisten sind. Am Besten sag es dem Präsidenten.
Mein Fazit:
Ich liebe Bollywood wie es ist, bin aber offen für neues. Und genau das sollte ein jeder sein der diesen Beitrag liest. In “My name is Khan” geht es um Autismus und Terorismus. Viele Bollywood Filme haben sich schon mit den Konflikten in Indien und Parkistan beschäftigt. Mit diesem Film will man die ganze Welt erobern. Einen autistischen Shahrukh Khan, den11. September, die Verfolgung von Muslimen oder eher aller gläubigen die je verfolgt wurden, Teroristen und Guantanamo. Dies sind alles Themen die man nur schwer verfilmen kann, erstrecht wenn man Bollywood ist. Aber hier wurde eine echte Glanleistung gelifert mit Shahrukh Khan und Kajol wurden genau die richtigen Schauspieler gefunden. Die Musik ist in diesem Film Nebensache einzig die grellen Farben hier und da erinnern an Bollywood.
Die Geschichte erinnert an Forest Gump mit einem Thema der Neuzeit. Der Hass den der Terorismus in die Welt gebracht hat wird hier gut aufgezeigt. Und Bollywood wagt sich hier Dinge die in Hollywood nicht gemacht würden. Und das in knappen 128Minuten in der Leihversion und 155Minuten in der Kaufversion.
Bis denn dann, euer
Michl

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