Das Ende der SIM ist nah

Die SIM (subscriber identity modul) ist eine kleine Plastikkarte die den Zugang in die mobile Welt ermöglicht. Jahrelang hat Sie uns begleitet und auch ich hatte meine erste SIM 1996 von E-Plus erhalten. Seit 1998 nutze ich die SIM von T-Mobile und ich habe sie alle gehabt. Klassik SIM, Micro SIM und auch die Nano SIM. Manchmal eine machmal aber dank Multi SIM auch mehr. Nach dem die Telekom letztes Jahr den Schritt gegangen ist eine Tripple SIM auf den Markt zu bringen, die alle Größen vereint soll nun wirklich das Ende kommen.

Seit längerem arbeitet die GSMA, ein Verbund von Handyherstellern und Mobilfunkanbietern, an der eSIM. Die eSIM ist eine Software die mit dem Handy Betriebssystem kommt und gänzlich auf das kleine Stück Plastik verzichtet. Mit der eSIM bekommen nicht nur Mobilfunkanbieter und Handyhersteller neue Möglichkeiten. Das Internet der Dinge wird sich dadurch ganz anders weiterentwickeln können. Muss jetzt doch jeder Hersteller Platz für Plastik und Hardware schaffen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Umwelt nicht mehr so sehr belastet wird. Ob man sich die SIM nun aus dem Laden holt oder zuschicken lassen muss, irgendwie muss sie ja von der Herstellung über den Mobilfunkanbieter zu mir kommen. Zusätzlich ist auch noch ganz viel Papier dabei.
Und dann das Leid mit PIN und PUK und PIN2 und PUK2. Dies wird dann auch Softwareseitig gelöst und statt einem Anruf bei der Hotline kann man dann ganz in Ruhe so etwas wie Passwort vergessen nutzen.
Mehrere Geräte über einen Vertrag zu nutzen dürfte damit in Zukunft auch einfacher und hoffentlich billiger sein aktuell kostet es bei der Telekom 4,95€/Monat und bei Vodafone 4,70€/Monat.
SIM Lock und Netlock werden dann wie schon heute bei einigen Smartphones einfach durch ein Softwareupdate aufgehoben werden können.

Was genau kommt kann man noch nicht sagen, die Telekom zeigt ihr Interesse gibt aber noch nicht viel bekannt. Apple und Samsung sollen schon für Geräteerscheinungen in 2016 auf die eSIM setzen. Seien wir mal gespannt.

Bis denn dann, euer

Michl

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