Ghost das Musical – Hamburg

Dies ist ein Sponsored Post , es wird aber wie man merkt nichts verschönt oder verheimlicht. Nachdem wir Anfang des Jahres in Kinky Boots waren, durften meine Frau, Hausfreundin und ich in Ghost das Musical in Hamburg.

Dank Kinky Boots kannten wir bereits das Stage Operettenhaus und wussten auch wie wir da hin kommen. So hatten wir diesmal mehr Ruhe um den Aufenthalt rund um das Musical genießen zu können, dazu am Ende als paar Tipps um den Musical Besuch.

Worum geht es in Ghost

Wer sich diese Frage stellt könnte sogar im Vorteil sein, dazu später aber mehr im Fazit. Es geht im Musical natürlich um den Film Ghost – Nachricht von Sam von 1990 mit Patrick Swayze und Demi Moore. 

Sam wird nach dem er mit Molly zusammen gezogen ist ermordet und geht nicht ins Licht sondern wandelt als Geist weiter unter uns. Über das Sprachrohr Oda Mae versucht er Kontakt mit Molly aufzunehmen und sie zu beschützen. 

Banner von Ghost das Musical im Stage Operettenhaus
Banner von Ghost das Musical im Stage Operettenhaus

Ghost das Musical in Hamburg

Die Bestellung und Lieferung

Wieder eine top Bestellung am Telefon, wenn auch nicht so sympatisch und spaßig wie beim letzten mal. Diesmal hatte ich jemanden dran der seine Arbeit macht und versteht aber empathisch nicht mehr bietet, also jemand wie mich. Geliefert wurde wieder in 2 Tagen. Direkt bei Stage bestellt, hat man den Vorteil das man Cover Karten bekommt und nicht schlicht weis mit schwarzer Schrift.

Anreise

Der Blick auf die Bühne von Reihe 19 Mitte im Stage Operettenhaus
Der Blick auf die Bühne von Reihe 19 Mitte im Stage Operettenhaus

Das Stage Operettenhaus ist, wenn nicht gerade Dom ist, ideal gelegen. S-Bahn, Bus und Parkplatz sind fünf Minuten entfernt. 

Wir haben uns auch diesmal für den Zug entschieden. Hamburger Stadtverkehr muss ich nicht haben und 3,5 Stunden Fahrt für 34€ für 3 Personen ist echt unschlagbar. Und es ist kuschelig und spassig in Regionalzügen. Die S-Bahnen fahren im fünfminuten Takt nach St. Pauli.

Vor der Show

90 Minuten vor der Show ist Einlass bei richtig miesen Wetter bestimmt hilfreich, aber es reicht sich 30 Minuten vorher im Stage Operettenhaus einzufinden. Wir hatten noch Zeit für Fotos, Käffchen und den Platz zu finden. Ich war schon wieder fasziniert vom Pagen der den Einlass zum Operettenhaus  gewährt noble Uniform kleidet einen echt sympatischer Zeitgenossen. Nächstes mal will ich ein Selfie mit ihm. Die Taschenkontrolle ist ja schon obligatorisch und läuft auch sehr dezent ab. An der Garderobe und Theke wurde man schnell bedient. Statt Kinky Boots, die uns letztes mal irgendwie entgangen sind, gab es diesmal eine Töpferscheibe um Fotos zum Musical zu machen. Die Plätze waren dank dem Hinweis der Einlass Dame auch schnell gefunden,

Der erste Akt

Ich will nicht zu viel verraten aber das Intro lässt einen Direkt zwischen Film und Musical schweben. Man ist mit dem Intro schon mittendrin in der Geschichte. Die Songs im ersten Akt sind auf ihre Art Klasse und unterstützen und tragen die Geschichte. Manchmal sind es mir persönlich zuviele Stimmen die zusammen kommen. Ich bin eher der Duett Typ oder halt eine ordentliche Gruppen Gesangsszene.

Die Bühne selbst wurden ideal an die Szenen angepasst. Mit einfachen aber auch aufwendigeren Mitteln war sogar die Fahrstuhlszene sehr realistisch.

Das Finale im ersten Akt ging im Gegensatz zum Rest des 1. Akts mal so richtig ab. Und dann war Pause, echt jetzt.

Stage Musicals

Pause

In der Pause konnte man sich was zu trinken holen oder rauchen gehen. Fürs trinken bietet es sich an, bereits vor der Show einen Tisch zu bestellen. Frauen müssen auch im Operettenhaus wie gehabt länger am stillen Örtchen warten.

Töpferscheibe von Ghost das Musical im Stage Operettenhaus
Töpferscheibe von Ghost das Musical im Stage Operettenhaus
Töpferscheibe von Ghost das Musical im Stage Operettenhaus
Töpferscheibe von Ghost das Musical im Stage Operettenhaus

 

Der zweite Akt

Das Intro des zweiten Akts setzte fast am Finale des 1. Aktes an. Auch im 2. Akt kamen die Songs und Szenen super rüber. Faszinierend fanden wir drei den U-Bahn Gheist mit dem Song Fokus. Anders wie alle anderen, gar nicht was wir normal an Musik hören, aber ein echt konkret krasse Vorstellung von Markus und Riccardo. Und kurz vorm Finale war der Moment wo ich nach links und rechts Taschentücher reichen konnte. Sam war auf dem Weg ins Licht. 

Fazit zu Ghost das Musical

Womit fange ich an? Ja Ghost das Musical hat mich überzeugt. Die Darsteller waren super. Die Bühne ist für sämtliche Orte des Geschehens geeignet. Ob Hinterhofgasse, Bank, Wohnung, Oda Mae´s Zimmer, Willys Wohnung und und und. Alles konnte mit dem Hauptsächlich durch Licht und Schiebeelemente inszenierten Bühnenbild dargestellt werden. Und Ghost ist nun mal Kult.

Ja, ich kann Ghost das Musical empfehlen und habe es auch schon erfolgreich. Ach da wird sich jemand Weihnachten gefreut haben.

Aber es gibt diesmal auch Kritik. Ich denke ein Grund der Kritik ist das wir den Film schon gesehen haben. Der andere Grund ist das wir genau an der Stelle Kinky Boots gesehen haben. Kinky Boots flasht uns heute noch. Ein Stück wie Kinky Boots mit einer tödlichen Liebesgeschichte wie bei Ghost zu vergleichen ist unfair, aber man macht es automatisch.

Und ein Musical zum Film kann nicht alles 1:1 übernehmen. Es fehlte einfach der Sessel und die erste Töpferszene war nicht romantisch genug. Dafür war die fokussieren Szene dank Markus Bingel der Hit.
Auf dem Platz in Reihe 19 Mitte wurden wir von der Bühnenbeleuchtung teilweise geblendet. Und manchmal war der Sound zu laut.

Das Stage Operettenhaus ist super angenehm und ich weis nicht wie oft ich die Töpferscheibe schon bei Instagram gesehen habe, aber mir fehlte ein Highlight im Eingangsbereich. 

Ein Manko was ansich nicht ins Gewicht fällt habe ich noch. Was uns bei Kinky Boots direkt in den Ban gezogen hat war Don (Benjamin Eberling) sein Opening. Als er „telefonierend“ auf die Bühne kam und dem Publikum dezent mitgeteilt hat, das Handys aus sollen. Lautlos ist nicht Leise oder habt ihr kein Gefühl. Stage Entertainment, das ist besser wie ein Tonband. Bei Ghost wäre es cool gekommen wenn Markus Bingel es gemacht hätte.

Hier wäre ein Bild wie bei Kinky Boots schön gewesen
Hier wäre ein Bild wie bei Kinky Boots schön gewesen


Ja, so ist es. Wer Ghost – Nachricht von Sam und Musical mag ist hier genau richtig. Das Musical ist auf seien Art Klasse.

Um den Musicalbesuch herum

Man sollte vor Reiseantritt schon schauen ob man nicht das Glück hat auf den Dom zu gehen. Einen Tisch in Clouds Heaven oder der Zuckermonarchie bestellen. Zu Weihnachten bieten sich natürlich Santa Pauli und die anderen Weihnachtsmärkte in Hamburg an.

Weiterführende Links

Stage Musicals

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